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Veranstaltungen & Sonderausstellungen

ORF Lange Nacht der Museen
Samstag, 7. Oktober 2017
ab 16.00 Uhr

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Anlässlich der langen Nacht der Museen gibt das Museum einen tiefen Einblick in die Geschichte des Ortes und der Trier Villa.

Es werden die Räume des Dachbodens geöffnet. Hier spüren wir noch förmlich den Geist der guten alten Zeit. Alle im Originalzustand befindlichen Räume lassen das Leben der ehemaligen Besitzer erahnen.

Programm:
16.00 Uhr – Präsentation Malwettbewerb der Volksschule St. Anton
16.00 – 18.00 Uhr – Kinderprogramm: Workshop zur Museumsgeschichte mit Christa Bohle
16.30 Uhr – Eröffnung der Sonderausstellung “90 Jahre St. Anton am Arlberg”
18.00 Uhr – Führung durch das Haus
19.00 Uhr – mit Zeitzeugen über die Geschichte St. Antons diskutieren
20.00 Uhr – Zeitzeugengespräche “90 Jahre St. Anton am Arlberg”
21.00 Uhr – Erzählung über die Geschichte der Feuerwehr in St. Anton am Arlberg
21.30 Uhr – mit Zeitzeugen über die Geschichte St. Antons diskutieren
23.00 Uhr – Mitternachtsjause

Sonderausstellung “90 Jahre St. Anton am Arlberg”
ab 7. Oktober 2017

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90 Jahre Gemeindename St. Anton am Arlberg

Ein Name mit Geschichte – 2017 feiert St. Anton am Arlberg einen besonderen Geburtstag: das 90-jährige Jubiläum seines Ortsnamens.

Stellen Sie sich einmal vor: St. Anton am Arlberg hieße gar nicht St. Anton am Arlberg. Ja, wie dann, werden Sie sich fragen. Nasserein, zum Beispiel: Und bis vor 90 Jahren war das tatsächlich so. Heute ist Nasserein ein Ortsteil von St. Anton am Arlberg, lange Zeit war das aber die Ortsbezeichnung. Erst 1927 wurde der heute weltberühmte Name St. Anton – und immer mit Zusatz “am Arlberg” – zum offiziellen Ortsnamen erhoben.

5x umbenannt

Insgesamt trägt St. Anton m Arlberg in seiner mehr als 750-jährigen Ortsgeschichte bereits den fünften Namen: Um 1275 wird der Ort als “Vallis taberna” bezeichnet, dann über Jahrhunderte als “Stanzertal”. Während dieser Zeit taucht auch das heute bekannte “St. Anton” das erste Mal auf: Im Jahr 1691 wurde die neu erbaute Kirche dem Hl. Antonius geweiht und ein Ortsteil darauffolgend St. Anton genannt.
Die verschiedenen Ortsbezeichnungen spielten in der Namensfindung von St. Anton am Arlberg überhaupt eine große Rolle: So nannte man den gesamten Ort ab 1805 für kurze Zeit auch St. Jakob. Ab 1811 wurde Nasserein zum Gemeindenamen. “Das hatte damals viel zu tun, dass das Postgasthaus in Nasserein stand”, weiß Helmut Mall, Bürgermeister von St. Anton am Arlberg.

St. Anton setzt sich durch

In den folgenden Jahren änderte sich das: Zuerst sorgte der Bau der Landstraße dafür, dass die Ortsteile St. Jakob und Nasserein umfahren werden konnten. St. Anton gewann an Bedeutung. Der Bau der Arlbergbahn festigte die zukünftige Namensgebung zusätzlich: “Der neu erbaute Bahnhof hieß nicht Nasserein, sondern St. Anton am Arlberg. Und auch die Skischule Arlberg, die bereits im Winter 1921/22 von Hannes Schneider gegründet wurde, taufte man auf den Namen St. Anton. Besucher lernten den Ort als St. Anton am Arlberg kennen”, erzählte der Bürgermeister.
Nach außen setzte sich der Name St. Anton langsam durch. Und innerhalb des Ortes? “Da gab es viele Diskussionen. Es war der Wirt des legendären Hotel Post, Walter Schuler, der schlussendlich in den 1920er Jahren auf eine Einigung drängte. Die anderen Fraktionen waren unter Druck: Der Name St. Anton war bereits bekannt, es gab kein zurück mehr”, sagt Helmut Mall.1927 stimmte die Landesregierung Tirols der offiziellen Namensänderung zu. Seit damals heißt der Ort St. Anton am Arlberg. Das eigene Wappen bekam die Gemeinde zwei Jahre Später verliehen – und auch das ist eine Besonderheit. “Es zeigt den Tiroler Adler. Das ist nur wenigen und hier besonders den älteren Wappen in Tirol vorbehalten”, weiß Mall.

Sonderausstellung zum Jubiläum

Das Museum in St. Anton am Arlberg zeigt ab Herbst 2017 (7. Oktober) eine Sonderausstellung zum 90-jährigen Jubiläum des Gemeindenamens.

weitere Infos:

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